Für Arbeiten im Rahmen von Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten (kurz: ASI-Arbeiten) gelten speziell im Zusammenhang mit Asbestzement Produkten besondere Regeln und Vorschriften. Die Technische Regel für Gefahrstoffe TRGS 519 besagt, dass derartige Tätigkeiten im Bereich der Asbestentsorgung nur durch sachkundiges Personal durchgeführt werden dürfen. Grob zusammengefasst ergeben sich die folgenden Grundregeln. Diesen Beitrag weiterlesen »

Im Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz ist verankert, dass eine Abfallverwertung einer Abfalllagerung auf einer Deponie – sofern dies möglich ist – vorzuziehen ist. Seit dem im Jahr 2003 in Kraft getretenen Verbot der Verwendung von Asbest-Fasern ist die Frage der geordneten Asbestentsorgung offen. Verschiedene technische Verfahren wurden in der Vergangenheit entwickelt und erprobt, doch keines dieser Verfahren konnte sich etablieren.Aus diesem Grund geschieht die Asbestentsorgung gegenwärtig nur über Hausmülldeponien ( DK-I und DK-II ). Diesen Beitrag weiterlesen »

Lange Zeit wurde Asbest aufgrund seiner Eigenschaften – zum Beispiel Festigkeit, Hitze- und Säurebeständigkeit – als eine Art Wunderfaser bezeichnet. Asbest konnte sich aufgrund der genannten und weiteren Eigenschaften in vielen Zweigen der Industrie etablieren. Wesentliche Bereiche waren die Schiffahrtsindustrie, die Isolationsindustrie (Bauindustrie) und die Autoreifenindustrie. Erst viele Jahre, nachdem viele Menschen an den Folgen von Asbest erkrankten, wurde von der Verwendung der einstigen Wunderfaser abgesehen. Die Gesundheitsgefahren, welche von Asbest ausgehen, sind heutzutage eindeutig belegt und sogar in manchen Bereichen als Berufskrankheit anerkannt.

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